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amerikanischer Ginseng

Amerikanischer Ginseng (lateinisch: Panax Quinquefolius, L.) ist eine mehrjährige Pflanze. Sie wächst wild in Laubwäldern der östlichen USA. Der amerikanische Ginseng ist eine aufrechte Pflanze, die eine Höhe von 0,3 bis 0,7 Meter erreicht. Sie hat spindelförmige Wurzeln. Die Blüten des Ginsengs sind  grünlich-weiß die Pflanze hat rote Beeren. Die Wurzeln und Rhizomen sind oft verzweigt oder gegabelt. Sie erbringen einen sehr hohen Preis, wenn sie einer menschlichen Gestalt ähneln. Aus der Pflanze wird unter anderem auch Ginseng Tee hergestellt.

Der amerikanischer Ginseng wird bei vielen Krankheiten eingesetzt wird. Man glaubt, dass amerikanischer Ginseng irgendwann aus China auf den amerikanischen Kontinent gelangte und gepflanzt wurde und sich so verbreiten konnte. Denn die Vögel interessieren sich sehr für die Früchte am Ginseng und wo sie verloren werden, kann wieder neuer Ginseng wachsen. Amerikanischer Ginseng wird immer bekannter, was auch seinen Grund darin hat, dass er eben so gesund ist.

wildwachsender Ginseng

Anfang des 18. Jahrhunderts entdeckte ein Jesuitenpater den wildwachsenden Ginseng in den Wäldern von Kanada, nicht durch Zufall, der Kaiser hatte ihn auf die Suche geschickt. Pater Latiteau stellte damals auch fest, dass amerikanischer Ginseng dem chinesischen Ginseng sehr ähnlich ist und selbst die Indianer konnten dies nur bestätigen. Pater Jartoux, ein Mitbruder, schrieb damals sogar einen Bericht, der so viel aussagte, wie das der Ginseng zu schade für die Armen im Lande wäre.

Wilder Ginseng florierte einmal an einem Großteil der Ostküste Amerikas, von Maine nach Alabama und von Michigan, Wisconsin und Minnesota.  Amerikanischer Ginseng, (Panax Quinquefolium) war einmal reichlich in allen Bergregionen der Vereinigten Staaten zu finden. In der Mitte der siebziger Jahre wurde die Pflanze übererntet und wurde später als vom Aussterben bedrohte Arten definiert. Heute dürfen nur noch lizenzierte Farmer nach dem wilden Ginseng graben.

amerikanischer Ginseng wird in Kulturen angebaut

Amerikanischer Ginseng wird auch häufig in Kulturen angebaut. Es ist relativ einfach zu anzupflanzen. Die Pflanze wird nach ca. 5 Jahren geerntet.  Amerikanischer Ginseng Pflanzen werden in der Regel aus Samen gezüchtet. Sämlinge oder Wurzeln für die Aufzucht sind zwar kommerziell verfügbar, werden aber selten verwendet. Der Samen wird im Herbst gepflanzt und im keimt dann im folgenden im Frühjahr.

Amerikanischer  Ginseng ist kein Medikament und sollte auch nicht als solches eingenommen werden. Die amerikanische „Food and Drug Administration“ (FDA) hat es als allgemein anerkanntes und sicheres Lebensmittel eingestuft.

Amerikanischer Ginseng ähnelt dem asiatische Ginseng

Ginseng war eines der frühesten marktgängigen Kräuter die in den Vereinigten Staaten geerntet wurden. Der wilde Ginseng war einer der ersten wichtigen Exporte Minnesotas. Im Jahre 1860 Wurden mehr als 120 Tonnen getrockneter Ginseng Wurzeln von Minnesota nach China verschifft.  Der amerikanischer Ginseng ähnelt dem asiatische Ginseng (lateinisch: Panax Ginseng). Dieser wächst wild in der nördlichen Mandschurei und wurde dort seit Tausenden von Jahren geerntet.

Aktuell wird Ginseng von 18 Staaten der USA exportiert.  In Wisconsin und mehreren anderen Staaten wo Ginseng angebaut wird, ist eine Genehmigung nicht erforderlich, künstlich  um künstlich vermehrten Ginseng zu exportieren.

Erfahrungen mit amerikanischem Ginseng

Immerhin würde es sich um ein Heilmittel bei  Erschöpfungszuständen handeln und auch schleimlösend wirken, was Schwächen in Lunge und Bronchien heilen kann. Auch der Magen würde angeregt werden und der Druck des Blutes im Kopf (Bluthochdruck) könne gesenkt werden. Pater Jartoux schrieb sogar auf, dass amerikanischer Ginseng das Leben alter Menschen verlängern könnte und dass die Armen diese Wurzel niemals in Ehren halten würden. Es würde sich um eine wundervolle Medizin handeln, was auch die Chinesen schon erkannt hätten und er selbst, also Pater Jartoux, konnte am eigenen Körper bemerken, wie gut die Heilwurzel war. Er aß einmal eine halbe Wurzel, als er bei einem Ritt sehr erschöpft war und schon nach einer Stunde ging es ihm wieder gut und er konnte die Reise fortsetzen. Er nahm nun die Wurzel öfter zu sich und das immer mit dem gleichen Effekt.

Der wilde amerikanische Ginseng ist fast ausgestorben

Was schon früher gut war, sorgte dann für einen wahren Boom, vor allem Adligen bekamen die Wurzel in die Hände. Heute ist es leider so, dass der amerikanische Ginseng schon fast ausgestorben ist, aber zum Glück kann man ihn auch anbauen, was wohl derzeit geschickt umgesetzt wird. Damals vergaß man, dass die Wurzel erst im 4-6 Jahr genutzt werden kann und somit sammelte man viel zu viele Wurzeln. In China kam es noch nie zu dem Problem, dass der chinesische Ginseng auszusterben droht, denn dort gilt schon seit Jahrtausenden: Wer eine Wurzel ausgräbt, muss mindestens drei Samen in den Boden legen, damit eine neue Pflanze entstehen kann!