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Ginseng Tee – Heilmittel aus der Natur

Seit der Antike spielt Ginseng Tee in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) eine hervorragende Rolle. In Euro wurde die Heilpflanze erst im letzten Jahrhundert bekannt. In Asien gilt Ginseng Tee als Allheilmittel und wird bei vielen Krankheiten und Beschwerden eingesetzt. Nach schweren Krankheiten wird Ginseng Tee getrunken um wieder schneller zu Kräften zu kommen.

Der Name Ginseng kommt aus dem chinesischen „Jen Shen“ und bedeutet „die Kraft der Erde in Form eines Menschen“. Die Wurzeln des Ginseng sehen auch aus wie kleine Menschen.
Für diesen Kräuter Tee verwendet man die Wurzel der 5 bis 7 Jahre alten Ginseng Pflanze. Die weiße Ginseng Wurzel wird nach der Ernte geschält, gebleicht und dann getrocknet. Der rote Ginseng wird nach der Ernte mit Wasserstoff behandelt und getrocknet.

Herkunft der Ginseng Pflanze

Die Pflanze wird ca. 30 bis 60 cm groß. Bei Wikipedia finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Eigenschaften der Ginseng Planze. Der Ginseng gehört zu den Araliengewächsen (Araliaceae). Der asiatische Ginseng, der chinesische Ginseng und koreanischer Ginseng sind auch unter dem Namen Gilgen, Samwurzel oder Kraftwurz bekannt.

Ginseng wächst ursprünglich in Wald- und Bergregionen in China, Japan und Korea. Heute wird Ginseng in vielfach Kulturen angebaut und zu unterschiedlichen Produkten verarbeitet. Aus dem Ginseng stellt man Kapseln, Tropfen, Pulver und natürlich auch Tee her.

Die Inhaltsstoffe des Ginseng Tees

An erster Stelle sind die Ginsenoside R1 und R2 zu nennen. Es ist aber nicht die Menge der im Ginseng enthaltenen Wirkstoffe von entscheidender Bedeutung, sondern vielmehr deren Verteilungsverhältnis innerhalb der Wurzel.

  • R1 wirkt stimulierend und erhöht den Blutdruck
  • R2 wirkt blutdrucksenkend und beruhigend

Weiterhin enthält Ginseng:

  • Vitamin C, den A-Komplex, B1, B2, B12, C und Folsäure.
  • Enzyme (Amylase, Phenolase),
  • Aminosäuren, Peptide, Sterine, Fettsäuren (Panaxsäure)
  • Natrium, Magnesium, Germanium
  • ätherische Öle

Ginseng enthält sehr viele Mineralien und Spurenelemente. Ginseng hat unter den natürlichen „Entgiftern“ den höchsten Anteil an Selen, Germanium und Maltol (zur Blutreinigung). Germanium besitzt eine antibakterielle Wirkung und wirkt gegen Pilze.

Die Wirkung des Ginseng Tees

Ginseng Tee wird zur Kräftigung und Stärkung des Körpers und der Seele genutzt. Ihm werden folgende Eigenschaften zugeschrieben:

  • Stärkung des Immunsystems und der Widerstandsfähigkeit gegen Erkältungen
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • Regulierung der Über- und Unterfunktion von Organen

Ginseng Tee kann auch bei vielen alterstypischen Problemen helfen, wie abnehmende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Frauen können von der Wirkung des Ginseng Tees profitieren. Er hilft bei Beschwerden in den Wechseljahren. Nach einer Geburt kann er außerdem helfen, schneller wieder zu Kräften zu kommen.

Die Anwendung von Ginseng Tee

Allgemein wird empfohlen, Ginseng Tee im Frühjahr und im Herbst über einen Zeitraum von mehreren Wochen zu trinken. Damit stärkt man sich besser vor Erkältungskrankheiten. Von dem dauerhaften Genuss über mehrere Monate hinweg, wird aber abgeraten.

Ginseng Tee hat folgende Wirkung:

  • er hilft der Leber sich zu entgiften und sich schneller zu regenerieren.
  • er stärkt das Herz- Kreislaufsystem und verbessert die Durchblutung
  • er hilft bei der Bildung der roten Blutkörper und trägt damit dazu bei, den Körper besser mit Sauerstoff zu versorgen.
  • Er wirkt positiv auf den Stoffwechsel und die Verdauung
  • Er wirkt sowohl anregend als auch beruhigend auf das Nervensystem und fördert damit die Konzentrationsfähigkeit.

Zubereitung des Ginseng Tees

Für die Zubereitung des Tees braucht man ein paar Gramm der getrockneten Ginseng Wurzel. Diese schneidet man in kleine Stücke und übergießt das Ganze mit kochend heißem Wasser. Anschließend lässt man den Tee für 5 bis 10 Minuten ziehen. Danach sollte man ihn abgießen.

Man trinkt 1 bis 3 Tassen Ginseng Tee über einen Zeitraum von mehreren Wochen (aber nie länger als 3 Monate).



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