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Roter Ginseng und weißer Ginseng

Auf dem Markt bekommen Käufer roten und weißen Ginseng geboten und fragen sich natürlich, worin der Unterschied liegt. Roter und weißer Ginseng stammen von ein- und dergleichen Pflanze, der Panax Ginseng C.A. ab. Der Unterschied beider  Ginseng Varianten beruht darauf, dass die Wurzeln anders konserviert werden.

Roter Ginseng

Roter Ginseng entsteht dadurch, dass die Wurzelstücke dem Maillard-Verfahren unterzogen werden. Zuerst werden wie auch beim weißen Ginseng die Wurzeln geerntet, sortiert und gesäubert. Dann werden Sie einem Heißluftstrom von 120-130 Grad ausgesetzt, wodurch die Wurzeln rot werden. Früher einmal ist dies den Bauern passiert, weil sie die Wurzeln in der Sonne haben liegen lassen. Eine sehr gute Entdeckung, wie man meinen mag. Auch wenn der rote Ginseng nicht anders als der weiße Ginseng ist, war er in früheren Zeiten sogar mehr wert als Gold.Bei der Behandlung mit Hitze wird die Oberfläche der Wurzel glasig und fest, bei der Behandlung werden aber einige Enzyme zerstört.

Weißer Ginseng

Weißer Ginseng wird sofort getrocknet und verkauft. Somit ist die Verarbeitung von rotem Ginseng aufwendiger, was ihn auch etwas teurer macht. Es gibt viele Menschen, die gerne behaupten, dass roter Ginseng mehr wert sei, als die weiße Variante, aber dem ist nicht so.

Bei dem roten Ginseng gehen Wirkstoffe durch die Erhitzung verloren, der weiße Ginseng aber wird geschält, somit verliert auch er an Wirkstoff. Dies zeigt auf, dass beide Varianten gleich gut sind. Ein wenig vergleichbar mit Gemüse, welches man einmal frisch und einmal Gefroren für sich nutzt. Die gefrorene Variante enthält erst einmal mehr Vitamine, die aber durch das Kochen verloren gehen. Nutzt man das Gemüse frisch und schmeißt die essbare Schale in den Müll, gehen viele Vitamine ebenfalls verloren.

Wer sich ein wenig mit Ginseng beschäftigt, weiß, dass roter und weißer Ginseng sich  nichts tun und beide in gewissen Mengen sehr gesundheitsfördernd sind



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