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Taigawurzel

Die Taigawurzel ist ein Araliengewächs und mit dem Ginseng verwandt. Ihre Heimat ist Sibirien, Nordkorea, Nordchina und auch Hokkaido. In früherer Zeit wurde die Taigawurzel als sibirischer Ginseng bekannt, was bis heute zum Teil so geblieben ist. Die Pflanze fühlt sich an Waldrändern und im Wald sehr wohl.

Die Russen nahmen die Taigawurzel als erstes wahr und setzen sie als Allheilmittel für sich ein, daher auch der Name sibirischer Ginseng. Erst in den 50er Jahren hat es die Pflanze auch nach und nach in den Westen geschafft und wird nun in Deutschland fast zu einem Trend, denn immerhin hat das Thema Gesundheit enorm an Bedeutung gewonnen. Wobei auf Schulmedizin gerne verzichtet wird.

Die Taigawurzel wird zwischen 2 und 3 Metern hoch  und hat Stängel, die mit Stacheln besetzt sind. Daher wird die Pflanze auch gerne Stachelpanax genannt. Die Pflanze hat gelbe oder blauviolette Blüte, aus denen sich schwarze Beerenfrüchte entwickeln. Die Taigawurzel gehört zu der Familie der Araliengewächse (Araliaceae) und ist eine Form des Ginsengs. Die Pflanze hat einen Wurzelstock, der als Rhizom bekannt ist und an dem mehrere bis zu 15 cm lange Wurzeln zu finden sind.

Taigawurzel Wirkung

Die Taigawurzel war in Deutschland lange unbekannt, was sich so langsam ändern und das ist auch gut so. Denn die strauchartige Pflanze mit ihren unscheinbaren Blüten, bringt gute Wirkstoffe mit sich. In der Taigawurzel sind Lignanverbindungen und Saponine zu finden, die gerade bei Stress sehr gut helfen und das Immunsystem stärken. Man sagt, die Wirkung sei ähnlich, wie beim Ginseng. Mit der Taigawurzel kann eine Leistungssteigerung erzielt werden, der Blutdruck wird reguliert, chronische Müdigkeit kann aufgelöst werden und man fühlt sich rundum wohler. Sogar Stresssymptome lösen sich schnell auf. Auch eine Wirkung auf die Senkung von Blutzucker und Cholesterin konnte der Pflanze schon nachgewiesen werden. Man sagt der Taigawurzel grundsätzlich nach, dass diese immunstimulierend und aufbauend für Körper und Geist sei.

Inhaltsstoffe der Taigawurzel

Die Taigawurzel hat viele Inhaltsstoffe zu bieten, wie Phenylpropane, Lignane (wie Eleutherosid B, D, E), Cumarine, Polysaccharide und Triterpene. Die Inhaltstoffe der Wurzel stärken das Immunsystem, sorgen dafür, dass man sich wohler fühlt, man kann sich besser konzentrieren und Stress abbauen. Auch bei Wechseljahrbeschwerden oder bei Nebenwirkungen der Strahlentherapie, kann die Taigawurzel helfen.

Die Wurzel wird empfohlen, wenn man sich oft müde und schwach fühlt, wenn die Leistungsfähigkeit nachgelassen hat und wenn man sich nach einer OP der Genesung schneller zuwenden möchte. Auch bei Erkältungen, einer Grippe, bei Nierenproblemen, bei einer Bronchitis, bei Alzheimer, bei Herzerkrankungen und mehr, wird die Taigawurzel gerne eingesetzt.

Taigawurzel Erfahrungen

Alle Menschen, die bisher die Taigawurzel für sich eingesetzt haben, bestätigen die Wirkung. Nicht immer wirkt die Taigawurzel bei allen Menschen gleich stark oder gut, aber sie wirkt. Viele Studien mit der Taigawurzel untermauern die guten Erfahrungen und zeigen auf, dass es sich lohnt, dieses Naturheilmittel für sich zu nutzen. Gerade in Russland wurde schon recht viel geforscht, in Deutschland leider weniger, deshalb ist man hier auch  mit den Einnahmeempfehlungen sehr vorsichtig.

Nebenwirkung

Bisher gibt es keine klaren Nebenwirkungen, aber da die Naturpflanze noch nicht gänzlich erforscht ist, sollten Schwangere und Stillende dieses Produkt nicht zu sich nehmen. Man kann nicht sagen, ob sich das Naturprodukt nicht negativ auswirkt. Auch Menschen mit Bluthochdruck oder einer Herzkrankheit sollten besser auf die Einnahme verzichten. Außerdem sollte man die Einnahme am besten mit dem Hausarzt besprechen. Dieser kennt seinen Patienten immer noch am besten und weiß, was man verantworten kann und was nicht.

Auch Kinder sollten die Taigawurzel nicht einnehmen, da noch zu wenige Studien vorliegen. Erst ab 12 Jahren kann man den Kindern das Naturprodukt empfehlen.

Anwendungen

Die verwendeten Pflanzenteile der Taigawurzel sind die Früchte, diese enthalten Flavonide, ätherisches Öl und Iridoidglykoside. Um eine gute Wirkung zu erzielen, empfehlen sich das Extrakt aus der Taigawurzel, das Pulver und auch Tropfen. Aber auch der Tee sorgt dafür, dass man sich wieder wohler fühlt und sich eine Wirkung einstellen kann.

Wichtig ist, wie bei vielen Pflanzen, dass man eine Kur mit der Taigawurzel durchführt, denn an nur einem Tag wird Sie nicht wirken. Naturprodukte brauchen ein wenig Zeit, um wirken zu können und der Nutzer somit auch ein wenig Geduld. Die Anwendung empfiehlt sich bei körperlichen und seelischen Beschwerden vor der Menstruation, nach einer Krankheit oder  nach einer Operation. Auch empfehlenswert ist die Anwendung, wenn man merkt, dass die Leistungsfähigkeit und die Konzentration nachlassen. Mit einer Kur wird man sich in allen Fällen wieder wohler fühlen.

Die Chinesen verwenden die Taigawurzel auch gerne bei  Nervenschwäche, bei Leistenbrüchen, Knochenbrüche und rheumatischen Beschwerden. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es hierfür nicht, aber die Wirkung wird von vielen Chinesen bestätigt. Bisher sind keine Nebenwirkungen der Taigawurzel bekannt und es wird empfohlen, 2-3 Mal am Tag eine Tasse Tee zu trinken. In langsamen Schlucken, damit der Tee besser wirken kann. Nach regelmäßiger Einnahme wird man bald eine Besserung verspüren.

Taigawurzel Tee

Der Taigawurzel Tee wird innerlich angewandt und sollte mit 150 ml Wasser und einem Teelöffel Taigawurzel zubereitet werden. Der Tee muss 10 Minuten abgedeckt ziehen und wird dann abgegossen. Man kann ihn gesüßt und ungesüßt genießen. Es empfiehlt sich 1-2 Tassen Tee am Tag zu genießen und für eine 2-3 monatige Kur anzuwenden. Nach drei Monaten sollte der Tee erst einmal wieder abgesetzt werden und es sollte eine Pause von 2 Monaten erfolgen.  Den Taigawurzel Tee gibt es auch als Teebeutel, hier muss man sich an die Anwendung halten, die auf der Packung vorzufinden ist.

Kapseln

Selbstverständlich kann man die Taigawurzel Kur auch mit den Taigawurzel Kapseln durchführen. Dies hat den Vorteil, dass man mal eben schnell eine Kapsel zu sich nehmen kann und nicht immer an den Tee denken muss.  Im Alltag ist es oft viel zu stressig und wenn man nicht laufend Tee trinkt, wird der Taigawurzel Tee auch schnell mal vergessen. Die Kapseln kann man sich neben die Kaffeemaschine stellen oder neben die Zahnbürste stellen. So wird man immer an die Einnahme erinnert.

Manche Leute mögen auch gar keinen Tee, so dass sich die Kapsel in dem Fall sowieso anbietet. Die Taigwurzel Kapsel bringt natürlich die gleiche Wirkung mit sich, wie der Tee,  nur dass die Einnahme praktischer ist. Wie viele Kapseln man zu sich nehmen sollte, entnimmt man bitte der jeweiligen Packungsbeilage. Da es verschiedene Anbieter gibt, kann auch die Einnahme immer anderweitig angegeben sein.

Tinktur

Die Taigawurzel Tinktur bietet die gleichen Möglichkeiten, wie die Kapseln oder aber auch der Tee. Die Tinktur kann ebenfalls in der Apotheke, im Reformhaus oder auch in der Drogerie gekauft werden. Auch hier muss man sagen, dass die Tinktur genauso dosiert werden sollte, wie man es der Packungsbeilage entnehmen kann. Die Dosierung sollte nicht überschritten werden. Und auch hier muss man sich dem Produkt regelmäßig zuwenden, damit man die Wirkung auch verspüren kann, die man erwartet.

Fazit

Die Taigawurzel ist empfehlenswert, wenn man sich oft müde und schlapp fühlt oder seinen Kreislauf regulieren möchte. Wichtig ist, dass man die Einnahme immer erst mit dem Arzt abklärt. So gibt es verschiedenste Krankheiten, bei denen die Ärzte Naturheilmittel grundsätzlich ablehnen, weil es ohne Schulmedizin keine schnelle Wirkung gibt. Bei Bluthochdruck hat man zum Beispiel keine Zeit zu verschwenden und sollte passende Tabletten einnehmen. Bei allergischem Asthma kann es sein, dass man gegen viele Pflanzen reagiert und der Hausarzt deshalb schon die Einnahme verbietet. Dies sind nur zwei Beispiele, die gegen die Taigawurzel sprechen. Wer diese aber nehmen darf, muss eine Kur damit durchführen, um eine gute Wirkung erzielen zu können. Spätestens nach drei Monaten muss aber eine Pause von mindestens 2 Monaten erfolgen, bis man die Taigawurzel wieder zu sich nehmen kann.